Schreiben in finsteren Zeiten – 68 €
Das ist der Ziegelstein und der Meilenstein zugleich - darin ist sich das Trio einig!
Marc Pommerening stellt diese Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1933-1945 vor, die der Heidelberger Germanist und Jünger-Experte Helmut Kiesel vorgelegt hat. Er ist schwer beeindruckt, Dagen und Kositza sind es auch.
Auch ich habe mich festgelesen an diesem Schinken, der fast 1400 Seiten dick und eine unerschöpfliche Fundgrube ist: Kapitel über einzelne Umbruchsjahre (1933, 1936, 1939), eines zur Neuordnung der Literaturpolitik und ihrer Institutionen und eines über Exilliteratur - man weiß mit jeder Seite besser, was man nicht kennt, obwohl man doch seit langem und gründlich liest!
Schon der Vorläufer aus Kiesels Germanistik-Werkstatt war eine Fundgrube: Die Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1918-1933 deckt die Epoche der Konservativen Revolution ab.
Also: Wer entdecken will, und zwar ganze Kontinente, der kann unter jeden Arm eines der beiden Bücher klemmen und für ein Jahr in einer Hütte verschwinden:
Schreiben in finsteren Zeiten 1933-1945 - hier bestellen.
Geschichte der Deutschsprachigen Literatur 1918-1933 - hier bestellen.
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