Antaios-Rundbrief 15/2026
Mittwoch, 8. IV.
Liebe Leser,
wer von Ihnen Romane liest, kennt die Antaios-Romanreihe. Drei von demnächst zwölf Bänden sind vergriffen, einer wird nun nachgedruckt und kommt in der kommenden Woche aus der Druckerei, siehe unten.
Von einem anderen Band hat uns die Druckerei ein Dutzend Musterexemplare zurückgeschickt - sie hatte sie in einem Kartönchen archiviert und braucht sie nun nicht mehr. Wer diese Rarität haben möchte, muß heute rasch sein.
Zuletzt in ganz eigener Sache: Das 100. Kaplaken ist im Druck, das war eine Geburt, Sie haben keine Ahnung! Auch den Titel habe ich ein halbes Dutzend Mal geändert, aber nun steht er - siehe unten. Abonnenten der Reihe Kaplaken kriegen das Büchlein automatisch und signiert zugeschickt.
Ziemlich erleichtert: Ihr Götz Kubitschek
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Erik Lehnert hatte diesen Autor und seine Bücher ausgegraben - von ihm stammt das Nachwort zu dieser Rarität. Denn es ist eine: antiquarisch nicht zu haben, und von unseren beiden Auflagen ist auch nichts mehr da.
Nun aber: 10 Exemplare! Wir versenden strikt nach Bestelleingang.
Worum geht es? Berlin, Nachkrieg, Versailler Diktat, Inflation, chaotische Zustände. Mitten drin ein junger Offizier, der nicht ins Bürgerliche rutschen will, sondern "voller Unruh" (so der Untertitel) immer dort mitmischt, wo es noch etwas zu retten, zu erleben und zu notieren gibt. Was notiert er? Namen - für jeden Laternenpfahl einen.
Laternenpfähle warten - hier bestellen.
Die Fortsetzung heißt Larissa und ist ebenfalls in der Antaios-Romanreihe erschienen - hier bestellen.
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Kubitschek: Weiße Nacht – 10 €
Jetzt ist es endlich fertig, ich schrieb's ja schon oben: Das war eine schwere Geburt. Warum? Weil die Geschichten darin etwas preisgeben, und man muß sich ja doch recht gut überlegen, wen man auf eine solche "Wanderung" mitnimmt.
Das ist nun der Untertitel: Weiße Nacht. Eine Wanderung heißt das 100. Kaplaken, und wenn auch keine "Magische Realität" mehr draufsteht, steckt sie natürlich drin.
Kamerun, Rumänien, Querfurter Platte - dort war ich lang, dort ist einiges vorgefallen, das zu lesen sich lohnen sollte. Nur soviel: Es gibt Momente, in denen etwas Unwahrscheinliches so jäh die Tür öffnet, daß wir uns hindurchführen lassen. Wir? Nein, wohl nicht jeder. Man sollte die Fähigkeit haben, hinter den Vorhang zu schauen. Wie man das rauskriegt? Man muß zu lesen beginnen ...
Kaplaken 100 - Weiße Nacht - hier bestellen.
Abonnenten der Reihe Kaplaken erhalten ein signiertes Exemplar - hier sind Informationen über das Abo!
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Langgässer: Grenze. Besetztes Gebiet – 22 €
Die Schriftstellerin Elisabeth Langgässer ist vergesse - zu Unrecht. Sie brachte einen besonderen Ton in die deutsche Literatur ein, den "Magischen Realismus". Dieser Stil trieb in Südamerika große Blüten, aber auch welche in Europa und eben in Deutschland. Ernst Jünger mochte solches, Alfred Kubin auch.
Mir hat es der Erzähl-Zyklus Grenze. Besetztes Gebiet angetan. Ich mag das Flirren und Vermuten, das Gespinst im Hochsommer. Menschen werden wie an Fäden durchs Leben gezogen. Aber manchmal zerren sie dagegen.
Die Erzählungen spielen zur Zeit der Rheinland-Besetzung durch französische Truppen, 1923 also. Die Besatzung spielt eine Rolle, aber vor allem schauen die Leute zu, daß sie zurandekommen. Sie stehen auf uraltem Boden, das spüren sie. Die Römer waren da, germanische Stämme, überhaupt die Franzosen nicht zum ersten Mal!
Es gibt unter der Oberfläche Beharrungskräfte, die stärker sind als das, was gerade ist. Ich mag solche Prosa - Sie auch?
Langgässers Erzählungen, Band 11, der Roman-Reihe – hier bestellen. (Abonnenten kriegen den Band automatisch zugeschickt.)
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Wass: Gebt mir meine Berge zurück – 20 €
Nicht wenige Leser sagen, daß dieser 1. Band der Roman-Reihe der bisher beste ist. Ich kann dieses Urteil nachvollziehen.
Die Handlung spielt vor und während des Zweiten Weltkriegs im ungarisch-siebenbürgischen Grenzland. Das erste Drittel ist die Liebesgeschichte zwischen einem jungen Hirten und seinem Mädchen - das reine Glück. Dann muß der Hirte in den Krieg, in ungarischer Uniform an deutscher Seite.
Rußlandfeldzug, Rückzug, nun hat er seine Berge zu verteidigen, aber das gelingt natürlich nicht. Unter dem sowjetischen Regime bricht die Hölle aus - der junge Mann verliert alles, wirklich alles, und flieht in den Westen.
Albert Wass ist nationales Erbe in Ungarn, jeder kennt dort seine Bücher, etliche Denkmale sind neu für ihn entstanden. Für Antaios ist er eine Entdeckung - Dank an Jörg Seidel, der übersetzte und das Nachwort beisteuerte.
Wieder zu haben: Gebt mir meine Berge zurück! – hier bestellen.
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