|
An Kriegen und Kriegsvorbereitungen wurde und wird Geld verdient. Nie war die Friedensbewegung in Europa mächtiger als nach dem Gemetzel des Ersten Weltkriegs. Aber als die Rezession gravierende Folgen hatte, besann man sich auf ein altes Erfolgsrezept: Aufrüstung als Wirtschaftsmotor. (Kommt uns bekannt vor, oder?)
Scheil geht der Frage, wer Hitler in den teuren Wahlkampfjahren 1930 bis 1932 finanzierte. Die NSDAP war im Grunde pleite, nachdem sie trotz starker Wahlergebnisse nicht an der Regierung beteiligt worden war.
Die These: Die NSDAP wurde von ausländischen Konzernen finanziert, die an Aufrüstung und Kriegsvorbereitung ein großes finanzielles Interesse hatten. Dutch-Oil, englische Rüstungsbetriebe undsoweiter.
Scheil gab seiner neuen Untersuchung den Untertitel: "Der Pünder-Vermerk und die Finanzierung der NSDAP aus dem Ausland". Er hat in Archiven und Literatur internationale Verflechtungen aufgespürt und belegt seine These im Detail.
Bargeld für Hitler: hier bestellen.
(Im selben Format ist Scheils Studie zur Kriegsschuld Frankreichs 1914 erschienen: Die dreiste Fälschung. Sie finden sie neben Bargeld für Hitler auf antaios.de)
|