Antaios-Rundbrief 33/2021
Freitag, 18. VI.

Liebe Freunde und Leser,

der postkoloniale Schuldkult der Weißen gipfelt in Rückgabe- und Entschädigungszusagen – Deutschland ist wieder einmal vorn mit dabei. Man kann den deutschen Kolonialismus aber auch verteidigen, siehe unten. Außerdem: ein Afrika-Reisender mit einem ätzenden Roman, die Frage nach Kolonialismus in Israel – und ein neuer Sloterdijk mit einer Analyse der Lage mit und nach Corona. 

Gruß aus Schnellroda,
Götz Kubitschek

Bruce Gilley: Verteidigung des deutschen Kolonialismus - 25 €

Lehnert empfiehlt:

Muß die deutsche Kolonialgeschichte neu geschrieben werden?

Faktensatt, deutlich und stets humorvoll entlarvt Gilley die postmoderne Kolonialforschung als Geisel politischer Korrektheit. Weiße Europäer – immer Täter, Afrikaner – stets die Opfer. Falsch. Außerdem: Die Wegnahme der deutschen Kolonien nach dem Ersten Weltkrieg löste bei den Einheimischen keine Jubelstürme aus ... Hier bestellen. 

Louis-Ferdinand Céline: Tod auf Raten - 38 €

Kaiser empfiehlt:

Louis-Ferdinand Céline verbrachte einen Teil des Weltkrieges in französischen Kolonialgebieten in Afrika – seine Briefe sind erhalten, die Eindrücke flossen in seine Romane ein. Eines seiner Hauptwerke – Mort à credit – liegt nun erstmals vollständig vor, es ist ein Drittel länger, neu übersetzt und wird durch ein Nachwort ergänzt.

Der Roman gilt neben der Reise ans Ende der Nacht als einer der wirkmächtigsten Romane des 20. Jahrhunderts. Seine zynische Härte, verzweifelte Sehnsucht und grimmige Komik, in eine Prosa voll rhythmischem Schwung gefaßt, machten ihn weltberühmt. Warum? Céline zieht alle Register, vom Poetischen bis zum Unflat – seinerzeit war er damit ein Kultautor, heute ist er ein Verfemter »von rechts«. 

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Arnon Grünberg: Besetzte Gebiete - 24 €

Kositza empfiehlt:

Der fünfzehnte Roman des niederländischen Bestsellerautors Arnon Grünberg wird von Kritik und Publikum als Höhepunkt seines schon vielfach preisgekrönten Werkes gefeiert. Ein schockierender und humorvoller Roman über einen »unmenschlich guten« Psychiater, über Zionismus und Anti-Zionismus, Kolonialismus und den Widerstand dagegen. Hier bestellen. 

Hier Ellen Kositzas Buchempfehlung ansehen. 

 

Peter Sloterdijk: Der Staat streift seine Samthandschuhe ab - 18 €

Ich empfehle:

Für Peter Sloterdijk ist die Corona-Krise nicht bloß eine wirtschafts- oder sozialpolitische Zäsur. Sie markiert vielmehr den Beginn eines Zeitalters, das die Individuen auf wechselseitigen Schutz einschwört. Dies erfordere eine »veränderte Grammatik unseres Verhaltens« und eine globale immunitäre Vernunft.

Wohin biegt Sloterdijk ab? Auf welcher Seite steht dieser wirkmächtige Denker?

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