Antaios-Rundbrief 38/2017
Freitag, 8. XII.

Liebe Freunde, liebe Leser,

die Hypermoral der Gutmenschen wird nicht mehr nur von uns als das entlarvt, was sie ist: eine politische Waffe. Auch andere Verlage machen nun Bücher über das stickige Moralklima in Deutschland. Unten mehr! – Terminlich noch ganz wichtig: Übermorgen ist kein Café Schnellroda! Wir haben es in den Januar verschoben.

Gruß aus Schnellroda!
Götz Kubitschek

 

 

Joachim Fernau – Die jungen Männer (19 €)

In wenigen Tagen wird ausgeliefert!

Nichts war dem Erfolgsschriftsteller Joachim Fernau verhaßter als die moralische Überheblichkeit der Spätergeborenen. Sein autobiographisch gefärbter Roman Die jungen Männer umfaßt den Zeitraum je eines Jahres vor und nach dem 30. Januar 1933. Dieser Tag der Machtergreifung Hitlers ist für uns heute ein Schlüsseldatum der deutschen Geschichte. Für Fernaus "junge Männer" war es aber nur der Tag, an dem die Weimarer Republik wieder einmal eine neue Regierung bekam, und an dem ansonsten der Alltag weiterging ...

Die jungen Männer – Vom problematischem Lebensvollzug in der Diktatur kann nur schreiben, wer den kleinen und den großen Widerstand gegen die Tyrannis als Ausnahme begreift.

 (Hier bestellen.)

 

Horst G. Herrmann – Im Moralapostolat. Die Geburt der westlichen Moral aus dem Geist der Reformation (22,80 €)

Darf’s zur „Lutherdekade“ auch mal was Kritisches sein? Dieses Buch ist ein starkes Stück: Horst G. Herrmann weist nach, daß unsere hypermoralische Gesinnungsdiktatur, die vorgebliche „Alternativlosigkeit“ der politischen Agenda sowie unserer beinharte Erinnerungs- und Willkommenskultur säkulare Ableger eines purifizierten Glaubens sind, der mit Luther in die Welt kam. Tugendterror, erhobener und ausgestreckter Zeigefinger sowie absolute Ambivalenzfeindlichkeit: Danaergeschenke einer Reformation, die aus Angst entstanden ist. (Hier bestellen.)

 

Alexander Grau – Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung (12 €)

Wir leben im Zeitalter der Hypermoral. Moral ist zur Leitideologie und zum Religionsersatz unserer postreligiösen Gesellschaft mutiert. Moral ist absolut geworden, sie duldet keine anderen Diskurse neben sich. So wird aus Moral die Tyrannei der Werte: Minderheitenkult, Kränkungsfetischismus, Gleichheitsideologie. Politik, Wirtschaft, Kunst – alles wird auf moralische Fragen reduziert. Selbst der Konsum hat fair, nachhaltig und ressourcenschonend zu sein. Wer sich diesem Diktat der totalen Moral zu entziehen sucht, wird gesellschaftlich sanktioniert.

Der Publizist und Philosoph Alexander Grau, Autor der vielbeachteten Kolumne „Grauzone“ auf cicero.de, liefert eine schonungslose Bestandsaufnahme des zeitgenössischen Hypermoralismus und entlarvt die Grundlagen dieser grotesken Ideologie. (Hier bestellen.)

 

Daniel Ullrich/Sarah Diefenbach – Es war doch gut gemeint (19,99 €)

Der öffentliche Diskurs wird zunehmend von Sprech- und Denkverboten bestimmt. Wer sich negativ über Flüchtlinge äußert, gerät schnell unter Rassismusverdacht, und sich über den politisch unkorrekten US-Präsidenten Trump lächerlich zu machen, scheint wichtiger zu sein als die Frage, warum er überhaupt gewählt wurde.

Durch das Gefühl, nicht mehr sagen zu dürfen, was man denkt, wird eine Spannung in der Gesellschaft erzeugt, die sich in einer starken Polarisierung mit Tendenz zum Extremen zeigt. Der Medieninformatiker Daniel Ullrich und die Psychologin Sarah Diefenbach decken anhand zahlreicher Beispiele auf, welche Auswirkungen Medienmanipulation, Framing und Filterbubbles auf unsere Meinungsbildung haben und was es dem entgegenzusetzen gilt. Ein Buch, das aufzeigt, wie es um die Meinungsfreiheit in unserem Land bestellt ist, und klarmacht: Es muss sich etwas ändern! (Hier bestellen.)

 

 

Jens Gnisa – Das Ende der Gerechtigkeit. Ein Richter schlägt Alarm (24 €)

Wir leben in einem Rechtsstaat. Doch tun wir das wirklich? Eklatante Schwächen des Ausländerrechts; nicht vollstreckte Haftbefehle; nicht geahndeter Steuerbetrug: Immer häufiger verstehen die Bürger das Recht nicht mehr – in Deutschland, Österreich und der Schweiz, überall in Europa. Sie fragen: Gibt es noch Gerechtigkeit?

Das fragen sich andererseits auch Richter, Staats- und Rechtsanwälte oder Justizangestellte. Sie bekommen nicht selten Haßmails und Todesdrohungen, weil sie tun, was zu ihren Aufgaben gehört: Urteile sprechen, Ansprüche vertreten, Recht und Gesetz Geltung verschaffen. Können sie es bald schon niemandem mehr recht machen? Und was bedeutet das dann? (Hier bestellen.)

Telefonisch nimmt der Vertrieb unter 034632-904396 Ihre Bestellung entgegen. Portofrei innerhalb Deutschlands bis Heiligabend!

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